Das neue Chipkartenlese- und Steuergerät ist eine Weiterentwicklung des bisherigen bewährten CKL - WLR auf der Basis moderner
Technologien.
Es ist standardmäßig mit einem OLED-Grafikdisplay ausgerüstet. Dieses bietet vielfältige Möglichkeiten der Zustandsanzeige
des jeweiligen aktiven Vorgangs.
Weiterhin ist eine Datumsfunktion fester Bestandteil des Gerätes.
Durch den Einsatz moderner Elektronikkomponenten ist die Möglichkeit gegeben, mit nur geringem Aufwand das Gerät funktional
an sich ändernde Einsatzerfordernisse anzupassen oder es diesen entsprechend nachzurüsten.
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Aufgabe des Bezahl- und Steuersystems ist die Bereitstellung eines kostenpflichtigen Elektroanschlusses für Händler eines
Wochenmarktes. Dazu werden diese mit einer Chipkarte ausgestattet, die es ihnen ermöglicht, an Markttagen unabhängig vom
Marktbetreiber einen Elektroanschluss zu nutzen.
Dabei wird einmal am Tag für jeden genutzten Anschluss eine Anschlussgebühr fällig. Zu dieser wird noch die verbrauchte
Elektroenergie berechnet.
Dazu hinterlegt der Händler im Steuergerät einen Betrag, den er von seiner Chipkarte abbucht. Dieser sollte mindestens
den zu erwartenden Kosten entsprechen. Beendet der Händler die Nutzung des Elektroanschlusses, kann er den nicht verbrauchten
Betrag auf seine Chipkarte zurückbuchen.
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Auf Campingplätzen ,auf denen Chipkartensysteme zur Anwendung kommen, sollte es möglich sein, jederzeit Chipkarten zu
erwerben oder den dort hinterlegten Geldwert anzuzeigen und diesen durch Nachladen zu erhöhen. Diese Funktionen können
durch einen Chipkartenautomaten bereitgestellt werden.
Dabei ensteht die Forderung, Chipkartenautomaten an zentralen Stellen zu positionieren, um sowohl aus Gründen der
Zugänglichkeit als auch aus Sicherheitsgründen dieses Gerät
öffentlich sichtbar zu machen. Das bedeutet, daß dieser zwar durch ein Dach, Gebäudevorsprung oder Ähnlichem gegen direkten
Regen geschützt werden kann, ansonsten aber harten klimatischen Bedingungen ausgesetzt ist.
Der bisher im Chipkartensystem CKS-WLR eingesetzte Automat war mit einem zentralen Chipkarten- Einzugsleser ausgerüstet,
welcher noch zusätzlich die Ausgabe einer neuen Chipkarte ermöglichte.Dazu kam eine Münzerkennung, ein Display und zwei
Bedientasten für Abbruch und Ausführung der eingeleiteten Funktion.
Im Einsatz des Automaten, der an einer Hauswand unter einem Balkonvorsprung außen an einem Sanitärgebäude angebracht war,
ergab sich, daß der Karteneinzugsleser störanfällig war. Verschmutzung, ganz besonders zu Zeiten mit hohem Aufkommen an
Pollen, und Kondenswasserbildung führten immer wieder dazu, daß der Transport der Chipkarte gestört war und es zum Ausfall
des Geräts kam.
Weiterhin stellte sich der Einsatz eines mit 4 Zeilen mal 40 Zeichen ausgestatteten alphanumerischen Displays als
unvorteilhaft heraus, da dessen zu geringe Ressourcen einen Bedien- Dialog nur in Ansätzen erlaubte.
Um diese geschilderten Nachteile zu beheben, wurden die Nutzungsfunktionen Erwerb einer Chipkarte und Bearbeitung des
Geldwerts getrennt.Es wurde ein Kartengeber entwickelt, bei dem es zum kontrollierten Herausziehen einer Chipkarte aus einem
Stapel durch den Nutzer kommt. Zur Bearbeitung des Geldwertes, also dessen Kontrolle oder Nachladen, erfolgt in einem extra
im Gerät befindlichen Chipkartenleser, in den die Karte eingesetzt und nach Beenden der gewünschten Funktion
elektromechanisch wieder ausgegeben wird.
Um die geschilderten Nachteile im Nutzerdialog zu beheben, kommt ein graphisches Display zum Einsatz, bei dem sowohl variable
Schriftarten und -größen als auch grafische Elemente eine komfortable Bedienung ermöglichen.
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